Wohnen in Suzhou

Das ist unser Haus im "Horizon Resort":
Unser Haus

Hier wohnen wir im 2. Stock. Das Horizon Resort ist eine riesige Wohnanlage in der überwiegend Expats oder sehr reiche Chinesen wohnen. Die Anlage ist „bewacht“, d.h. am Eingang stehen ein paar Jungs (unter der Woche im grünen oder grauen Tarnanzug, am Sonntag im schwarzen Hemd mit Krawatte) und grüßen alle die reinlaufen sehr höflich. Auf dem Gelände selbst hat´s einige überteuerte Läden und Kneipen mit westlichen Lebensmitteln und Getränken (am Wochenende gab´s eine Aktion: ein Glas Heineken gratis für alle Besucher, aber Stephan hat beschlossen, morgens um 11:00 lieber noch kein Bier zu trinken).

Da hier rund um Hochhäuser stehen, sieht das Gelände von außen eher abstoßend aus, aber innen drin sind schöne Parks angelegt:

Hochäuser

Garten 1    Garten 2

Garten 3 - roter Klee   Garten 4 - Steinkugel

Garten 5    Garten 6 - Soielplatz

Vom 2. Stock, aus unserer Wohnung, haben wir aber noch das Gefühl, im Grünen zu wohnen. Beim Blick von unseren Balkonen wird das auch deutlich:

Blick vom Balkon 1   Blick vom Balkon 2

 Der Eingangsbereich zu unserer Wohnung incl. der Aufzüge sind sehr edel aufgemacht:

Eingangsbereich

Gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes wurde ein funkelnagelneues Klavier geliefert (der Sohn der Vermieterin spielt auch Klavier, so hatte sie Verständnis für Stephans Wunsch) und da es hier ganz zentral steht, spielt Stephan in Suzhou öfters Klavier als in Gmünd! (Leider sind die Noten noch im Container, der erst später geliefert wird...)

Ein Klavier - für mich   Mein Klavier und ich

Das Wohn-/Esszimmer ist „geräumig“, und wir können aus 30 englischsprachigen TV-Kanälen wählen.

Wohnzimmer   Esszimmer

Vom Esszimmer aus geht´s in die Küche, die wir bisher noch kaum genutzt haben – das kommt aber sicher noch. Typisch chinesisch finde ich den Wasserkocher, der blau bzw. rot leuchtet, je nachdem, ob er gerade heizt oder nicht. In der Küche gibt´s weitere Specials: einen Trinkwasserhahn (das Leitungswasser ist stark gechlort) und einen Durchlauferhitzer fürs Trinkwasser, um – ganz chinesisch – jederzeit heißes Wasser für Tee oder für Suppen zur Verfügung zu haben. Außerdem haben wir im Spülbecken integriert einen Shrinker (kennt man aus Ami-Filmen), der den Biomüll direkt schreddert und in die Entsorgung bläst. A propos Entsorgung: Mülltrennung ist hier nicht erforderlich. Wir stellen unsere Mülltüten vor den Aufzügen ab, dort werden sie täglich (!) von der Putzfrau des Hauses abgeholt.

Küche - Wasserkocher blau   Küche - Wasserkocher rot

Hinter der Küche ist noch die „Waschküche“ mit einer 95° (!!!) Waschmaschine incl. Trockner.

Vom Schlafzimmer (natürlich auch mit TV) gelangt man durch einen begehbaren Schrank ins erste Bad.

Schlafzimmer 1   Schlafzimmer 2

„Natürlich“ haben wir auch noch ein zweites Bad:

Bad 1   Bad 2

Außerdem zwei weitere Schlafzimmer, das eine davon nutzen wir als Büro:

Gästezimmer 1   Gäste-Zimmer-2 "Büro"

Gleich nach unserer Ankunft sind wir losgezogen (mit chinesischer Begleitung!!), um u.a. Bettwäsche zu kaufen. Als „Langnase“ bekommt man prinzipiell das Teuerste angeboten, da muss man sich schon ganz schön durchkämpfen, bis man auch günstigere Sachen angeboten bekommt. Spannbettücher gab´s leider keine, da muss ich wohl doch mal zum Schneider gehen... Die Matzratzen hier sind bretthart. Ich habe schon andere Expats gefragt, die sich selbst Matzratzen gekauft haben – sie haben auch nichts weicheres bekommen. Das ist eine ganz schöne Umstellung!

Mit unseren Verspannungen sind wir leider gezwungen, zur Massage zu gehen, dies ist aber eine andere Geschichte......



Die Guten ins Töpfchen
Beim Einkaufen...
Im nächsten Bericht erzähle ich euch was übers Einkaufen

Beim Einkaufen
...im chinesischen Nahkampf
Oder wie die vornehme Zurückhaltung auf der Strecke bleibt.

Taxi
Taxi Fahrn
Ein weiteres Thema, das noch näher erörte